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Begriff Definition
Tintenstrahldrucker
Drucker, bei dem kleinste (schwarze oder farbige) Tintenpunkte auf das Blatt „gespritzt“ werden.
Tomwert
Der Tonwert eines Pixels gibt die Helligkeit innerhalb eines Tonwertbereiches von schwarz bis weiß bzw. in einem Farbkanal von rot/grün/blau bis weiß an. In einem Schwarz/Weiß-Kanal bedeutet ein Tonwert von 0 reines schwarz, während ein Tonwert von 255 reines Weiß bedeutet!
Tonwertkorrektur
Zur Einstellung von Helligkeit, Kontrast und Gamma eines Bildes. Es wird festgelegt, dass z.B. alle Pixel deren Tonwert ursprünglich unter 10 liegen den neuen Tonwert 0 – also schwarz – erhalten. Bei Tonwertkorrekturen in den einzelnen Farbkanälen können Farbstiche beseitigt werden.
Tonwertkurve
Die statistische Verteilung aller Punkte eines Bildes über einer linearen Skala von schwarz bis weiß. Je höher der Balken über einer bestimmten Stelle über der Skala ist, desto mehr Pixel des entsprechenden Farbtones sind in dem Bild vorhanden. Eine ausgeglichene Tonwertkurve steht für ein kontrastreiches, gut belichtetes Bild. Harte Steigungen und Löcher machen das Bild unruhig und kontrastarm.
True Color
Von einer Echtfarbdarstellung wird gesprochen, wenn am Bildschirm oder im Ausdruck ein Bild mit mindestens 16 Millionen Farbnuancen wiedergegeben wird.
TTL
Abkürzung für: Through The Lens. Verfahren, bei dem die Belichtungsmessung und/oder die Scharfeinstellung und/oder die Sucherbild - Projektion auf elektronischem bzw. opto-mechanischem (z. B. mit einem Spiegel- oder Prismensystem) Weg durch das Objektiv hindurch erfolgt.
TTL Blitzmessung
Bei der TTL-Blitzmessung findet die Belichtungsmessung durch das eingesetzte Objektiv statt (TTL = Through the Lens). Die TTL-Blitzmessung hat bei modernen Spiegelreflexkameras Blitzgeräte, die einen eigenen Sensor haben (Computerblitz) oder externe Blitzbelichtungsmesser weitgehend abgelöst. Die TTL-Messung hat den Vorteil, dass auch beim Blitzen exakt das Licht gemessen wird, das durch das Objektiv auf den Film oder bei Digitalkameras auf den Sensor fällt. Weitere Vorteile sind: Die Messung erfasst genau das aufgenommene Bild. Lichtquellen knapp außerhalb des Bildes, die der Sensor des Computerblitzes noch erfassen könnte, stören nicht. Die Messung berücksichtigt automatisch unterschiedliche Brennweiten der eingesetzten Objektive, fotografische Filter, die Auszugsverlängerung bei Nahaufnahmen und Abweichungen der tatsächlichen Lichtstärke des Objektivs von der geometrischen Lichtstärke. Die Messung kann noch während der Belichtung weitergeführt und korrigiert werden. Dies wird jedoch nur von wenigen Herstellern unterstützt. Abhängig von der verwendeten Kamera können Messtechniken wie Spotmessung oder Mehrfeldmessung auch für den Blitz genutzt werden. Abhängig von der verwendeten Kamera und den Funktionen des Blitzgeräts ist abweichend von der normalen "Synchronisation auf den ersten Vorhang", d.h. Auslösung des Blitzes am Anfang der Belichtung, auch die "Synchronisation auf den zweiten Vorhang" möglich, d.h. zum Ende der Belichtungszeit. Bei bewegten Objekten im Motiv können so in Verbindung mit längeren Belichtungszeiten Wischeffekte besser gesteuert werden. Dies ist im engeren Sinn keine Eigenschaft der TTL-Messung, ergibt sich aber aus der engen Verbindung von Blitz und Kamera. Beim Computerblitz müssen die Parameter Filmempfindlichkeit und Blende zumeist manuell von der Kamera auf das Blitzgerät übertragen werden. Hierbei sind Fehlbedienungen möglich, die bei TTL-Blitzmessung nicht vorkommen können. Die TTL-Blitzmessung ist nicht herstellerunabhängig genormt und teilweise im Lauf der Jahre auch innerhalb der Hersteller mehrfach modifiziert worden. Blitzgeräte für die TTL-Blitzmessung müssen deshalb stets auf das verwendete Kameramodell abgestimmt sein und sind nicht universell einsetzbar. Mit dem System SCA-System kann jedoch durch Austausch eines Adapters dasselbe Blitzgerät mit unterschiedlichen Kamerasystemen verwendet werden. Weiterhin erfordert die Belichtungssteuerung durch die Kamera neben dem Synchronkontakt weitere elektrische Kontakte. Dies erfordert beim entfesselten Blitzen spezielle, teure Verbindungskabel. Auch die Kombination mehrerer Blitzgeräte zur Erzielung bestimmter Beleuchtungseffekte ist nicht so ohne weiteres möglich, so dass alternative Messmöglichkeiten keineswegs unnötig geworden sind.
TTL Blitzsteuerung
Bei der TTL-Blitzsteuerung wird das Blitzlicht, genauso wie das Dauerlicht durch das Objektiv, in der Kamera gemessen - die Messung von Blitzlicht und Dauerlicht erfolgt jedoch über getrennte Messzellen. Danach übernimmt die Kamera auch die Dosierung der vom Blitzgerät abzugebenden Lichtmenge. Das Blitzgerät braucht deshalb über keine eigene Messzelle und Steuerschaltkreise zu verfügen, die Kamera übernimmt die gesamte Arbeit. Da die Kamera mit dem Blitzgerät kommuniziert, brauchen auch keine Einstellungen vom Blitzgerät auf die Kamera - und umgekehrt - per Hand übertragen zu werden.
TTL-Messsung
Messung (Belichtung oder Schärfe) durch das Objektiv.
U Filter
Farbneutraler Filter, der ultraviolettes Licht nicht durchläßt. Dient in erster Linie zum Schutz der Kameralinse.
Überbelichtung
Mit Überbelichtung ist gemeint, dass der Film oder Chip mehr Licht ausgesetzt wurde als für einer korrekte Dichte nötig gewesen wäre. Dies geschieht entweder durch zu langer Belichtungszeit oder durch zu großer Blendenöffnung. Negative werden zu dunkel und Dias werden zu hell.
Überstrahlung
Bezeichnet sehr helle Stellen in einem Bild, die dadurch hervorgerufen werden, dass das auf ein Pixel des CCD-Sensors fallende Licht benachbarte Pixel beeinflusst.
Unterbelichtung
Bei einer Unterbelichtung wird das Bild kürzer als eigentlich erforderlich belichtet. Das Resultat sind zu dunkle Bilder.
Verschluss
Zentrales, mechanisches und/oder elektronisches Steuerelement einer Kamera. Bei mechanischen Verschlüssen meistens irisförmig (Zentralverschluss) oder lamellenartig (Verschlussvorhang). In Digitalkameras gibt es noch eine dritte Variante: Den elektronischen Verschluss. Bei Digitalkameras kann der Verschluss durch ein kurzzeitiges Aktivieren bzw. Deaktivieren des CCD-Elements simuliert werden, so das keine Lichtinformationen mehr aufgezeichnet werden, egal ob noch Licht auf den CCD trifft oder nicht. Der Verschluss regelt die Dauer der Belichtung (die 1/1.000 Sekunde bis zu mehreren Minuten und länger betragen kann), die mit der Verschlusszeit angegeben wird. Kurze Verschlusszeiten „frieren“ Bewegungen ein, während lange Verschlusszeiten eher für statische Motive geeignet sind. Bei längeren Verschlusszeiten sind Verwackelungen nicht ausgeschlossen.
Verschlusszeit
Ist der Zeitraum, während der der Verschluss geöffnet ist.

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