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Samstag Abend. Tanzende Leute, farbiges Licht, tolle Stimmung: Am nächsten Morgen freut sich jeder über ansprechende Partyfotos. Nachstehend einige Tipps vom Profi wie diese Aufnahmen trotz schwieriger Lichtverhältnisse gelingen.

(1) Für das bessere Partyfoto empfehle ich den Austeckblitz auf der Kamera zu haben. Das vorhandene Licht ist meistens zu dunkel, um ohne Blitz gute Fotos zu erhalten.
Ach ja – denk daran, dass alle Akkus voll geladen sind. Noch besser – Ersatz Akkus für Kamera und Blitz. Es wäre doch jammerschade, wenn der Blitz gerade dann versagt, wenn es am schönsten ist.
(2) Nicht die perfekte Ausrüstung macht das tollste Foto. Vielmehr ist zu viel Equipment hinderlich. Das ist erstens recht lästig und, weil es auf der Tanzfläche eng werden kann, auch unpraktisch.  
Ich empfehle ein mittleres Weitwinkel bis Normalobjektiv (24 bis 50 mm). Das ist ideal für Gruppenaufnahmen. Ein zu extremes Weitwinkel führt zu Verzerrungen an den Rändern, dann bekommen die Köpfe die Form von Eiern, das sieht dann nicht wirklich gut aus. Gut ist es, wenn Euer Objektiv lichtstark ist. Das erkennt man an der kleinen Blendenzahl, zum Beispiel 2,8 oder niedriger.
(3) Denkt auch daran, genügend Speicherkarten einzupacken. Die Nacht kann lang werden! Je mehr Fotos du machst, um so eher hast du die Möglichkeit den „Spreu vom Weizen“ zu trennen.
Aber:  gezeigt oder/und geliefert werden nur die besten Bilder! Es gibt nur ein bestes Foto – das nächste ist schon das Zweitbeste usw. usw. ! Devise zur Lieferung oder zur Veröffentlichung – weniger ist mehr!
(4) Wenn die Decke nicht zu hoch ist und eine weiße Farbe hat, kann man den Blitz nach oben richten und indirekt blitzen. Das ergibt ein weicheres Licht als ein Blitz von vorne. Indirekt blitzen klappt auch in der Nähe einer weißen Wand. Überhaupt ist es gut, wenn Ihr Euch mit dem Blitz so gut wie möglich vertraut macht. Übrigens – Indoorblitzen – so heißt der entsprechende Workshop bei der Fotoschule DIGITAL (Fotos). Ein wenig Schmökern in der Gebrauchsanweisung kann ganz hilfreich sein. Für das Fotografieren mit Blitzlicht gilt im Allgemeinen – weniger Blitzleistung ergibt natürlichere Bilder.
(5) Die meisten Aufsteckblitze können auf den ersten oder zweiten Verschlussvorhang eingestellt werden. Das klingt vielleicht ungewöhnlich, aber so wird es genannt. Bei der Blitzauslösung auf den zweiten Verschlussvorhang blitzt die Kamera ganz am Ende der Belichtungszeit. Dadurch wird der Hintergrund verwischt, was sehr effektvoll sein kann.  Um Bewegungsspuren zu erhalten, sollte die Verschlusszeit nicht zu kurz sein. Gut sind 1/15 Sekunde oder länger. Am besten probiert Ihr einfach verschiedene Verschlusszeiten aus. Stell die Kamera auf den Modus (M) für manuell.  Achtung – bei dieser Art der Fotografie, müssen die zu fotografierenden Personen immer im Dunkeln stehen. Licht im Gesicht oder auf dem Körper führt unweigerlich zu unscharfen, verwackelten Fotos!
(6) Auf Fotos welche du als Stimmungsvoll beschreibst, ist meist der Hintergrund hell und verschwommen. Also genau das Gegenteil von den typischen Blitzfotos – vorne hell und hinten schwarz.  Dazu ein ganz wichtiger Tipp: ISO hoch – 800 oder 1600 ISO sind erforderlich um das Licht im Hintergrund einzufangen und damit Stimmung zu erzeugen. Höhere ISO Zahlen können durchaus verwendet werden, allerdings kann das zu erheblichem Bildrauschen führen.
(7) Noch ein letzter Tipp. Suche nach ungewöhnlichen Perspektiven. Sehr oft sehen tiefer gelegene Perspektiven spannender aus. Vermeide es so weit als möglich auf Kopfhöhe zu fotografieren.  Ganz wichtig: positioniere die Leute vor Lichtquellen, damit du einen bunten und hellen Hintergrund auf das Foto bekommst. Durch verschwenken oder Zoomen während der Auslösung können sehr effektvolle Bilder entstehen.

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