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Objektiv

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Begriff Definition
Objektiv
Die Kamera lernt sehen Zu Beginn der Fotografie war es einfach ein Loch in einer Schachtel. Heute ist es HighTech. Das Objektiv. Dieses besteht nicht einfach nur aus einer Linsenkombination mit Entfernungs- und Blendenring, es ist vielmehr das Auge der Kamera, jener Teil der eine Abbildung auf der Filmebene ermöglicht. Moderne Kameras erledigen die Scharfstellung und die Blendenwahl bereits automatisch. Das wird dann üblicherweise auch bezeichnet als: Autofokus: Man tippt kurz den Auslöser an und die Kamera mißt automatisch die Entfernung zum Objekt und stellt in Sekundenbruchteilen das Objektiv richtig ein, schneller und exakter als jeder Fotograf dies machen könnte. Zoom: Jedes Objektiv hat eine spezielle Brennweite. Diese Zahl sagt aus, wie groß ein Objekt am Film abgebildet wird. Ähnlich einem Fernglas kann man mit einem Objektiv mit großer Brennweite weit entfernte Objekte heranholen. Ein Zoomobjektiv besitzt schließlich die Möglichkeit stufenlos zwischen den Brennweiten zu wählen. So bietet ein Zoom mit der Brennweite 35 - 105 mm Gruppenaufnahmen bei einer Party genauso formatfüllend auf das Foto zu bringen wie ein Porträt vom Nachbarn auf dessen Balkon. Als Regel dabei gilt folgendes: Das Normalobjektiv erfaßt ungefähr einen solchen Bildwinkel wie das Menschliche Auge und hat eine Brennweite von 50 mm. Die echten Teleobjektive beginnen bei einer Brennweite von 135 mm aufwärts und die Weitwinkelobjektive haben Brennweiten von unter 35 mm. Die nächste wichtige Maßzahl ist die größte Blende. Diese wird an den Objektiven meist vor der Brennweite angegeben (z.B.: f = 2,8 / 50 mm). f steht für die Blende. In diesem Fall hat das Objektiv mit der größten Blende f = 2,8 bei voller Blendenöffnung bereits eine relativ große Lichtstärke. Also können richtig belichtete Fotos auch bei nicht optimalen Lichtverhältnissen gemacht werden. Die beste Blende wäre f = 1. Gute handelsübliche Objektive haben Blenden um f = 4. Das klingt sicher alles sehr kompliziert, ist heute aber oft nicht weiter von Interesse, denn die Kamera stellt meist schon das Objektiv richtig ein, und bei schlechtem Licht wird automatisch der eingebaute Blitz aktiviert. Doch soll man sich beim Kauf einer neuen Kamera davon überzeugen, daß sie die gestellten Anforderungen auch erfüllen kann.

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