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Belichtung

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Begriff Definition
Belichtung

Bei der Belichtung wird ein lichtempfindliches Element einer bestimmten Menge Licht ausgesetzt und damit ein Bild erzeugt. Das in der modernen Fotografie verwendete Filmmaterial besteht aus einer großen Anzahl Silberverbindungen aufgetragen auf einer Trägerfolie. Trotzdem ist das Verfahren eigentlich ein sehr einfaches, das jeder zu Hause nachvollziehen kann. Machen wir einen Versuch: Zuerst brauchen wir ein lichtempfindliches Material. Eine Zimmerpflanze ist dafür bestens geeignet. Der Philodendron zum Beispiel hat große, lichtsensible Blätter. Jetzt benötigen wir ein Objekt, daß wir abbilden möchten. Dazu nehmen wir eine Schere, ein Blatt Papier, etwas Fingerfertigkeit und damit sollte ein einfacher Scherenschnitt schnell fertig sein. Wer etwas Geduld opfert, kann auch sein eigenes Profil in das Papier schneiden. Danach befestigen Sie das Positiv - so wird das Objekt genannt - auf einem Blatt des Philodendrons. Am besten auf dem Blatt, daß dem direkten Sonnenlicht am stärksten zugeneigt ist. Damit verkürzt man die Entwicklungszeit. Jetzt heißt es auf gutes Wetter warten, doch schon nach wenigen Sonnentagen können Sie das Objekt abnehmen und am Blatt befindet sich ein Negativ. Nach dem gleichen Prinzip arbeiten die modernen Filme. Auffallendes Licht bewirkt einen chemischen Prozeß welcher das lichtempfindliche Material schwärzt. Auf das Positiv - das Bild - übertragen entsteht so eine helle Stelle. In unserem Fall sind die geschwärzten Stellen jene am Blatt, welche ständig dem Licht ausgesetz waren. Die abgedeckten Stellen sind hell geblieben. Doch wie bei den Pflanzen verändern auch andere Einflüsse die Oberfläche am Film. Wärme oder Röntgenstrahlen wie sie an der Gepäckkontrolle bei Flughäfen verwendet werden, können die sensible Seite des Filmes ebenfalls beeinflussen. Darum empfielt es sich bei Fernreisen die unbelichteten aber auch die bereits belichteten Filme in einer speziellen Tasche zu transportieren. Auch soll man das Filmmaterial nicht dem direkten Sonnenlicht oder hohen Temperaturen aussetzen. Bei Fotografen werden Filme, wenn sie über einen längeren Zeitraum gelagert werden, immer in einem speziellem Kühlschrank deponiert. Nachsatz: Bei dem Versuch wird der Pflanze kein Schaden zugefügt.

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