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A-DEP Schärfentiefenautomatik

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Begriff Definition
A-DEP Schärfentiefenautomatik

Als A-DEP wird die Schärfentiefeautomatik (Tiefenschärfeautomatik) bezeichnet. Die Namensgebung leitet sich vom englischen "Depth of Field" ab.

Die A-DEP wertet alle Autofokusmessfelder aus. Dann wird automatisch ermittelt, welches dieser Felder den nächsten Punkt im Motiv und welches den fernsten Punkt erfasst. Aus diesen Werten wird die Blende errechnet, die verwendet werden muss, um genau den Bereich zwischen dem nächsten und dem fernsten Punkt in den Schärfebereich einzuschließen. Alles, was davor oder dahinter liegt, gerät in die Unschärfe.


Größter Nachteil dieser Automatik ist, dass man die Erfassung des nahen bzw. fernen Punktes durch die AF-Felder nicht beeinflussen kann. Deswegen ist diese Automatik nur für normale Motive (z.B. Landschaftsfotografie) geeignet, bei denen es keine extrem nahe bzw. ferne Motivdetails gibt, die z.B. in den Schärfenbereich einbezogen werden sollen oder eben gerade nicht. Wer bewusst die Schärfeverteilung im Motiv gestalten will, ist deswegen mit dieser Automatik nicht gut bedient.


Einige ältere Canon-SLR hatten eine anders funktionierende Schärfentiefenautomatik: Dabei hat der Fotograf mit der ersten Messung des mittleren AF-Feldes manuell den Nahpunkt angemessen, danach den Fernpunkt und die Automatik hat dann beim Auslösen die passende Blende für diesen Schärfenbereich gewählt. Das hat zwar etwas länger gedauert, führte aber zu zuverlässigeren Ergebnissen. Inweifern diese Art der Schärfentiefenautomatik bei anderen Herstellern eingesetzt worden ist, entzieht sich meines Wissens.

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